Lang lang ists her, als ich das letzte mal geschrieben hab. Liegt aber daran, dass ich im Urlaub war. Die ersten richtigen Semesterferien! Sechs Wochen durch Suedostasien.
Los ging alles am 11.01.2011. Kai kam mit 2 Stunden Verspaetung aus Deutschland in Korea an, und somit war die Reisegruppe komplett. Tom (Mitbewohner in Korea), Kai, Jan, Annalena und ich. Am fruehen morgen des 12.01. gabs dann nochmal Ruehrei mit Speck (oder sowas aehnliches…) in Busan und dann sind wir zum Flughafen Kimhae bei Busan. Abflug 12:35 Uhr. Leider habe ich versucht boeswillig ein gefaehrliches Feuerzeug in meinem Gepaeck zu schmuggeln. Mies versteckt in einer Badehosentasche. UIUIUIUIUI. Im Handgepaeck durft ich aber eins mitnehmen. naja.
Erster Stop: Shanghai. Nur fuer 8 Stunden, also war Eile geboten. Alle waren wir schon etwas luftiger angezogen, aber China wollte da nicht mitspielen. Gefuehlte minus 10 Grad im versmogten Shanghai. Vom Flughafen aus sind wir dann „quasi in den Hauptbahnhof Muenchen eingestiegen und in ZEEEEHHHHHHNNN Minuten“ …. okay Spass beiseite…. mit dem Transrapid ins Stadtzentrum gefahren. 431 km/h.
Wenn man dann schon mal in China ist, will man auch mal richtig chinesisch essen. Denkste! haben knapp 2 Stunden ein chinesisches Lokal gesucht, aber schliesslich eins gefunden. Fotos waren nicht erlaubt. Seid froh. Ich sag nur Wachtelkopf mitgebraten lag noch auf dem Teller. War aber eigtl ganz okay das essen. Koreanisch schmeckt aber besser.
Das Sightseeing Programm haben wir schnell abgeschlossen. Ist jetzt auch nichts so weltbewegend gewesen. Wolkenkratzer eben.
Am abend gings dann weiter mit dem Flugzeug nach Bangkok. Ohne mein letztes Feuerzeug, weil mir das auch noch abgenommen wurde….
OK ich hoer auf zu labern. Hier Bilder.





01:00 Uhr nachts sind wir dann in Bangkok gelandet. Da wars gleich mal wieder luftfeuchtigkeitstechnisch so, dass meine Zigarette aus ging, wenn man nicht kontinuierlich dran gezogen hat. Aber im Vergleich zu Dubai wars noch trocken.
Um 5 Uhr morgens gings dann mit dem Bus nach Koh Samet. Ne kleine Insel. Die letzten Kilometer sind wir dann auf der Ladeflaeche von nem Pick-up gefahren um unsere Faehre (i.e. Speedboat) zu bekommen.
Endlich da. Vom Boot aus mit Schuhen und Struempfen ins Wasser und durchn Sand gelatsch. Schnell nen Bungalow in Strandnaehe gebucht, und dann ab an Strand. SEMESTERFERIEN!
Bevor ich versuch euch dinge zu beschreiben, die ich nicht in Worte fassen kann. Hier die Bilder dazu.








Nach einigen Tagen am Strand sind wir dann Richtung Norden, wieder nach Bangkok um uns dort die Sehenswuerdigkeiten anzusehen.
Ziemlich wuselig, unuebersichtlich und teilweise bisschen muffig. Anders halt. Aber trotzdem schoen.
Auf der bekannten Touristen-Meile, der Khao San Road, gehts mal voll ab. Alle zwei Meter wollen sie dir ein Tuk-Tuk (Roller mit Taxi dran) oder sonst was aufdrehen. Am lustigsten war der „Mppppa“-Sound den sie immer gemacht haben, um dich fuer ne Ping Pong Show zu begeistern…haben dann irgendwann entnervt zurueck ge-„Mpppa“t oder volltrunken einfach nur die hand vor deren Gesicht gehalten.
Das Feuerzeug. Eine endlose Geschichte in diesem Urlaub. Sitz mit Kai gemuetlich bei nem Bier an ner Bar am Rand der Strasse. Kommt ein kleines Kind aka der Saufratz der dreckige. Legt ne Postkarte, beschrieben mit seiner unendlichen Leidensgeschichte auf unseren Tisch. Wollte es ignorieren und hab weggekuckt. Langt der doch tatsaechlich unter seine meisterhaft plazierte Karte und klaut mir mein Feuerzeug und bleckt mir auch noch die Zunge raus…mit den Bildern der Kinderbande aus dem Film „Hostel“ im Hinterkopf hab ich ihn dann doch mal davonkommen lassen. Seit dem hatte ich ne Kleinkindphobie, oder ich war zumindest gewarnt, die in Phnom Penh auch nochmal zu ner Saufratz-Story fuehrte.
In Thailand generell wimmelt es ja von Shemales, Ladyboys, Transen… nennt es wie ihr wollt…wir waren so weit, wenn einer eins der genannten Bezeichnungen sagt, musste er sein Getraenk, i.d.R. Bier, wegexen. Bei den 640ml Flaschen schon manchmal ein bisschen ein Akt. Haben dann noch beobachtet wie ein besoffener Ami eine Shemale … hoppla…exen… aufgerissen hat und mit ihr im Club verschwand…bin mir sicher der hatte noch den Schock seines Lebens aufm Hotelzimmer oder sonst wo.
Sightseeingtechnisch ist Bangkok halt vom Koenig oder Buddha gepraegt. Waren im Palast, in nem Tempel auf nem Berg so weiter. Alles ganz nett. Hier paar Bilder.








Es geht weiter. Ayutthaya. 20.01.2011. Viele viele alte Tempel. Haebn wir mit dem Fahrrad abgeklappert. Abends dann in ner Bar unweit unseres Hotels die Erfahrung gesammelt, dass Koreaner in Thailand scheinbar nicht so beliebt sind, deswegen waren wir mal wieder als Deutsche unterwegs. Viel thailandischen Whiskey mit Soda. Gitarrenmusik (Wenn wir da schon gewusst haetten wie viele Hippies Aussteiger und sonstiges Ge….naja, Alternative sag ich mal…wir noch sehen werden, haetten wir „No Woman No Cry“ als Hippiehymne sicherlich nicht mitgesungen). Von hier an waren wir nur noch zu dritt unterwegs, weil Annalena und Jan wieder Richtung Strand sind, und wir weiter in Richtung Norden reisen wollten.








Die Bootsfahrt war naesser als gedacht ๐
Naechster Halt: Sukohthai.
Viel Tempel, viel Sonne, viel Fahrrad. Sorry an alle Tempelliebhaber, wenn ich dazu nicht allzuviel schreibe. Die waren schon schoen und so, aber haben auf unserer Reise dann doch einige gesehen und momentan kann ich keinen Tempel mehr sehen.



Es geht langsam aber sicher gegen das Ende unserer Zeit in Thailand. Ueber Chiang Mai nach Chiang Rai und ab ueber den Mekong nach Laos.

Das war Thailand. War echt gut und hab viele verschiedenste Eindruecke gesammelt, aber muss ich nicht alles hier schreiben. Zusaetzliche Bilder werdet ihr in Kuerze auch auf Facebook finden. Ich hoffe ich finde morgen Zeit euch ueber Laos und unsere Mekong-Tour zu berichten, aber jetzt gibts erst mal Bratkartoffeln!